Der kostenlose GAS-Tarifrechner
Erdgas im Altbau und Erdgas im Neubau
Aufgrund der stetig steigenden Kosten für Energien entscheiden sich immer mehr Verbraucher für einen detaillierten Vollkostenvergleich. Dieser zeigt recht schnell, welcher Brennstoff für den betreffenden Verbraucher am wirtschaftlichsten ist. Dabei sollte man allerdings berücksichtigen, dass man die reinen Brennstoffkosten nicht so einfach miteinander vergleichen kann, da sie nur einen Teil der Gesamtkosten darstellen. Eine sachliche Entscheidung kann man nur dann treffen, wenn man neben den Verbrauchskosten auch die Investitions- und Betriebskosten berücksichtigt hat. Derzeit machen die reinen Brennstoffkosten meist nicht einmal 50 Prozent der jeweiligen Gesamtkosten aus.
Um die tatsächlichen Energiekosten zu ermitteln, ermittelt man zunächst den Energieverbrauch, wobei man heizsystemspezifische Unterschiede wie Wirkungsgrad und Regelverhalten berücksichtigen muss. Dann ermittelt man die verbrauchsgebundenen Kosten, wie Brennstoffkosten, Zinskosten für eingelagerte Brennstoffe und die Kosten für erforderliche Hilfsenergien. Des weiteren muss man weitere kapitalgebundene Kosten berücksichtigen, was beispielsweise Abschreibungen, Verzinsungen und Standhaltungen für die Heizungsanlage sind. Nun bestimmt man die betriebsgebundenen Kosten, die sich aus Wartung, Kaminkehrergebühren, Öltankerreinigung und den Heizkostenabrechnungen zusammensetzen. Nicht vergessen darf man auch nicht die sonstigen Kosten, wie Ausgaben für die Bedienung oder die Versicherung. In den meisten Fällen wird man sehr schnell merken, das Erdgas eine sehr kostengünstige Alternative ist, mit der man zudem einen entscheidenden Umweltbeitrag leistet.
Erdgas lässt sich in einem Altbau genauso gut einbauen wie in einem Neubau. Daher sollte jeder einmal über einen Wechsel auf Erdgas nachdenken, denn dafür sprechen viele gute Gründe. Zum einen lässt sich der Energieverbrauch senken und somit Kosten sparen, zum anderen wird der Schadstoffausstoß verringert, was das Klima schont, des weiteren wird der Komfort erhöht, was die Lebensqualität steigert.
Möchte man wissen, ob der alte Heizkessel erneuert werden sollte, reicht ein Blick auf das Messprotokoll des Schornsteinfegers, der auch gern in diesem Bereich berät. Ist eine Erneuerung durchaus sinnvoll, sollte man auf moderne Gasheiztechnik setzen, da man hiermit enorme Einsparungen realisieren kann. Die eingesetzte Energie wird optimal ausgenutzt und so sind viele Anlagen heute wesentlich energiesparender, als es der Gesetzgeber vorsieht. Die gerätetechnischen Lösungen für die Wohnraumbeheizung sind heute recht vielfältig.
Bei einem Neubau wird in der Regel sowieso die sparsamste Technik gewählt, sodass bei den meisten Neubauten Erdgas zum Einsatz kommt. Hierfür sprechen auch viele gute Argumente, denn die modernste Gerätetechnik ist heute zu erschwinglichen Preisen erhältlich und die Förderprogramme können sich sehen lassen. Eine Erdgasanlage sorgt für sehr geringe Investitionskosten und durch die Brennwerttechnik oder ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwert wird die Energie bei einem möglichst niedrigen Energieverbrauch optimal ausgenutzt. Für Erdgas benötigt man keinen Tank, weshalb diese Form der Energiegewinnung besonders für Neubauten ohne Keller geeignet ist.
Erdgas ist vielseitig einsetzbar, denn man kann es zum Heizen nehmen und damit das Warmwasser bereiten, des weiteren kann man damit kochen, braten, backen, die Wäsche trocknen und sogar eine Sauna beheizen. Auch der Betrieb eines Kachelofens oder eines offenen Kamins ist heute möglich. Erdgas ist im Neubau wie auch im Altbau bequem über die Leitung erhältlich und ist jederzeit verfügbar. Keine Bestellungen mehr, keine Lieferzeiten, kein Termindruck mehr. Zudem ist Erdgas sauber bei der Verbrennung, denn der CO2 Ausstoß ist geringer, eine Feinstaubbelastung gibt es nicht, ebenfalls keinen Rauch und Ruß.
Da ist die Entscheidung gar nicht mehr so schwer.
